Künstler*innen

Programm

[hier geht's zur Karte]

17:00
bis
22:00

Eröffnung

Kunsthalle

17:00
bis
22:00

Speckstein – Seifenstein
[Vermittlungs­stationen]

Desirée Hieronimus

ab Eröffnung

Ein weicher Stein. Mach' was draus.

17:00
bis
22:00

play hard, work hard

Leonie Scheidt

Espresso-Studio
Hasestraße 34

Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Kein Geld verdienen. Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Bisschen Geld verdienen. Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Mehr Geld verdienen?

17:00
bis
22:00

Try the Drops
[Vermittlungs­stationen]

Ella Malin Visse
Theresa Vodde

Gildewart Platz
Rißmüllerplatz (an der Kunsthalle)
Nikolaiort (nähe Hirsch Apotheke)
Marktplatz
Kreuzung Öwer de Hase
Georgstraße (Fußgängerzone)

Probiere den Drops. Lutsch ihn performativ. Denn auch ein Drops lässt sich performativ lutschen!? Für das Dropsgelutsche ist ein reichhaltiger Speichelfluss ja ganz nett - aber Übung macht nun mal den Meister. Und die bekommt ihr hier. Performative Übung für Körper, Geist und Gaumen. Teilt eure Drops-Erfahrungen gerne per Foto mit anderen, indem ihr sie an application@youngurbanperformances.de oder über Instagram an young.urban.performances sendet.

17:00
bis
22:00

Little baggy

Kuesti Fraun

GO Strange
Redlingerstraße 5

Als kleiner Junge wollte ich immer einen Hund haben, aber wir konnten uns das nicht leisten. Also hab' ich mir einfach eine Tüte gekauft, das ist fast dasselbe. Komm schon, kleine Tüte, lass uns spazieren gehen.
Ein filmisches Experiment, „environ-mental", im besten Sinne, über das was uns umgibt, über Imagination und Behauptung, und Wahrnehmung die zur Realität werden kann.

17:00
bis
22:00

Ich kenne dich seit vielen Jahren

Aanchel Kapoor

An der Katharinenkirche

Women of Color und Schwarze Frauen machen in Deutschland von klein auf reale und kontinuierliche Rassismus- und Sexismuserfahrungen. Alltäglich und allgegenwärtig nimmst du dir das Recht auf Angriff und Geringschätzung: durch deine Fragen, deine abwertenden Blicke, deine Übergiffe, dein Leugnen, deine selbstverständliche Präsenz, deine weiße Normalität, dein Wegsehen, dein Schweigen, deine Perspektive.

20:30
bis
21:45

†een▲ge g☺d

Armando Navarro
Désiré
Louise Ronk-Sengès
Max Kaario
Aubin Robert

Start: Gildewartplatz
Ende: Ledenhof

Britney Spears’ suicide cult.
Justin Bieber shot in the face by Genesis P-Orridge.
Doomsday supermarket pop mixed with sarin gas.

Mantra = There are 7 ways to clean hands, 7 ways to clean feet,
7 ways to clean hair, 7 ways to clean ears, 7 ways to clean teeth,
7 ways to clean tongues, 7 ways to clean eyes.

Veranstaltet von:

Gefördert durch die Felicitas und Werner Egerland Stiftung

Unterstützt von:

About

Young Urban Performances Kollektiv

Das Young Urban Performances Kollektiv besteht aus sieben gleichberechtigten Mitgliedern. Kennengelernt haben wir uns im Studium der Kunst/ Kunstpädagogik an der Universität Osnabrück. Seit der Gründung des Kollektivs im Frühjahr 2017 hat sich unsere Form der Zusammenarbeit stark verändert, da wir inzwischen von unterschiedlichen Standorten – innerhalb des deutschsprachigen Raums – aus arbeiten.
Dabei widmen wir uns der Konzeption und Durchführung verschiedener kultureller Veranstaltungen. Wir stellen die Ausstellung und Stärkung von Performancekunst im institutionellen, nicht institutionellen und öffentlichen Raum in das Zentrum. In den vergangen Jahren konnten wir ein jährliches Festival organisieren, woran europäische sowie Künstler*innen aus verschiedenen Bereichen der Welt beteiligt waren. Außerdem veranstalteten wir eine Reihe weiterer Veranstaltungen mit performativen und vermittelnden Anspruch.
Mit unserer Arbeit fördern wir aufstrebende Talente im Bereich der Performancekunst. Wir bieten den Kunstschaffenden eine Plattform zur Präsentation ihrer Arbeiten, einen Einstieg in den Kunstmarkt, indem wir ihre Arbeit auch auf monetäre Art wertschätzen und eine Möglichkeit des Austausches bzw. der Vernetzung.
Noch Fragen? Schick eine email an: info@youngurbanperformances.de

Agnes Nguyen

Lebt seit 2017 in Leipzig und schloss 2019 ihren Master in Kunstpädagogik ab. Sie war an verschiedenen Institutionen als Kunstvermittlerin tätig und ist seit Januar 2020 als Bildungsreferentin für die Organisation von Projekten der kulturellen Bildung (LKJ Sachsen e.V.) tätig.
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Ann-Sophie Meyer

Hat einen abgeschlossenen Master in Kunstpädagogik und beginnt die Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Sie arbeitet im Unikatum Kindermuseum und engagierte sich bei der Kinderzeitung Flippo der GfZK in Leipzig. Sie ist Vorstandsmitglied des Kunstverein gegenwart e.V. und beteiligt sich an verschiedenen kunstpädagogischen Projekten.
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Desirée Hieronimus

Studiert seit 2019 in der Schweiz einen Master of Art Education mit der Vertiefung Curatorial Studien an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie engagiert sich als freie Kuratorin und Kunstvermittlerin für verschiedene Projekte.
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Ella Malin Visse

Studiert an der Universität Osnabrück Kunst/ Kunstpädagogik und Geschichte. Neben dem Studium ist sie künstlerisch und kuratorisch tätig.
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Joran Yonis (Pia Tabea Visse)

Ist seit 2020 wissenschaftlich*e Mitarbeiter*in in der Evangelischen Theologie der Universität Osnabrück und promoviert zu Hannah Arendt. Darüber hinaus arbeitet Joran Yonis freiberuflich künstlerisch und ist kuratorisch in verschiedenen Ausstellungsformaten tätig.
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Sophie Fijal

Lebt in Kiel und studiert hier Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule und den Masterstudiengang Migration und Diversität an der CAU. Sie ist als freie Kunstvermittlerin an verschiedenen Institutionen tätig.
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Theresa Vodde

Hat ihren Master in Kunstpädagogik abgeschlossen und arbeitet nun verstärkt mit Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kontexten zusammen. Außerdem wirkt sie an weiteren Projekten in der Kunstvermittlung mit.
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Gefördert durch die Felicitas und Werner Egerland Stiftung

Impressum

Forum Osnabrück für Kultur und Soziales e. V.
Große Gildewart 6-9
49074 Osnabrück
Telefon: +49 541 28956
Telefax: +49 541 28957
Internet: fokus-os.de


Vertretungsberechtigter Vorstand: Hubertus Wilker (1. Vorsitzender), Linda Effertz, Katharina Opladen, Joachim Groneberg, Klaus Tecklenburg


Registergericht: Amtsgericht Osnabrück
Registernummer: VR Nr. 2412


Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:
Hubertus Wilker


Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.


Design & Performa-font:
Nils Hölscher

Code:
Joscha Brüning

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Herakles 2 or OVER-DETERMINED • Herakles 2 or OVER-DETERMINED entstand 2016 im Kontext eines erneuten Erstarken offener rassistischer Gewalt und völkischem Heimatdenkens. Salonfähig für die breite Öffentlichkeit gemacht durch die Medialisierung von Silvester 2016 und vorbereitet durch die andauernde Hetze gegen Geflüchtete im Sommer und Herbst 2015 durch die AfD. Die Performance ist Teil einer Reihe von sich mit Diskriminierungen auseinandersetzenden Stücken dieser Jahre, aus der Perspektive von Betroffenen, die sich in der Kulturlandschaft nicht willkommen und repräsentiert sahen und sehen. 2020 hat sich der Kontext verschoben. Der größte rechte Anschlag in Deutschland seit 1980 hat im Februar 2020, zwei Wochen nachdem in Thüringen in FDP Ministerpräsident mit Duldung der CDU von der Afd ins Amt gehoben wurde, stattgefunden. Die weiße Öffentlichkeit feierte trotzdem Karneval und schwadronierte von Linker Gewalt und kranken Einzeltätern. Herakles 2 or OVER-DETERMINED arbeitet sich an den alltäglichen Mikroaggressionen ab, die sowohl Boden für, als auch Ergebnis der Rassistischen, Sexistischen, Antisemitischen und Ableistischen Gewalt in Halle, Hanau, an Geflüchteten Unterkünften und in Rassistischen Polizeikontrollen ist. Gleichzeitig ist es eine Gegenwartsbewältigung, eine kämpferischer Aufforderung zu intersektionaler Solidarität.

Philipp Muerling (Video)

„Please do not touch the artwork!“ • Im September 2017, zu Mittag, im Zentrum von Wien, auf einer bekannten Einkaufsstraße. Mein Assistent schiebt mit einer Hand meinen Rollstuhl, auf dem ich unbekleidet sitze, in die Mitte der Straße. In der anderen Hand trägt mein Helfer im schwarzen Anzug einen Stuhl, auf dem er platz nimmt, sobald ich positioniert bin. Ich richte mich vom Rollstuhl auf, um selbst auf beiden Beinen zu stehen. Sobald ich die Stütze verlasse, sinke ich auf den kalten Asphalt. Während ich mich nackt bemühe zurück in den Sitz zu kommen, sind Passanten verständlicherweise irritiert. Manche versuchen das Geschehen im nächsten Augenblick zu ignorieren. Kinder sind überraschend unbeeindruckt. Schaulustige beobachten das Spektakel aus sicherer Entfernung. Einige Fußgänger richten sich an den gepflegt angezogenen Mann an meiner Seite, um ihre Hilfe anzubieten, da es niemand wagt, mich direkt anzusprechen. Doch meine Begleitung informiert nur: “das Kunstwerk bitte nicht berühren!“, wie ein Museumswächter. Wenige fragen mich zögernd persönlich, ob ich Hilfe benötige, doch ich schweige. Damit bringe ich die Leute in die schwierige Lage nicht helfen zu "dürfen", da ich Hilfe nicht zulasse und meinerseits die Umwelt ignoriere. Empört über die Zurschaustellung eines erniedrigten Mannes in auswegloser Situation, wird schlussendlich mein Assistent dafür meine verantwortlich gemacht. Die Polizei wird gerufen und auf ihn gehetzt. Er kann entkommen. Ich selbst werde nicht belangt.

Frankfurter Hauptschule (Video)

242 TITEL BESSER ALS MARTIN KIPPENBERGER • Martin Kippenberger veröffentlichte 1986 das Buch „241 Bildtitel zum Ausleihen für Künstler“. Ausgehend von dieser Idee hat die Frankfurter Hauptschule eine eigene Sammlung von Titeln für Kunstwerke, die es nicht gibt, angelegt und verfilmt: 242 TITEL BESSER ALS MARTIN KIPPENBERGER. Zu Videofetzen, die junge Menschen beim Feiern, Drogen nehmen oder Autos anzünden zeigen, liest und hört man raffinierte postmoderne Sprachspiele, sarkastische Anrufungen der Nazizeit und puren Klamauk; jeweils auf Titelformat verdichtet und im Hochkant-Format präsentiert - ein
Umgang mit Bild und Text, der mittlerweile bei Instagram oder Twitter der gängige ist. Die Videoarbeit wurde bislang in Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Gießen und Osnabrück ausgestellt.

Young
Urban
Performances

Der Drops wird gelutscht
05.09.2020
Start 17 Uhr, Kunsthalle Osnabrück
Ende 22 Uhr